20.10.2018, 22:23 Uhr
 
Lohner CDU-Senioren besuchen Fa. Brandenburg in Goldenstedt!
Die Brandenburg Gruppe zählt zu den marktführenden Spezialisten für Holzfaserstoffe in den Segmenten Tiereinstreu, Räucherspan und industrielle Füll- und Zuschlagstoffe. Das alljährliche Verarbeitungsvolumen liegt bei mehreren hunderttausend Tonnen Restholz. Damit zählt das Familienunternehmen zu den marktführenden Anbietern und zugleich Spezialisten der Branche. 

Holz liegt seit Generationen in der Natur von Brandenburg. Das Familienunternehmen ist heute zu einer leistungsstarken, kerngesunden Unternehmensgruppe herangewachsen. Dahinter stehen modernste Technik, gleichbleibend höchste Qualität, zuverlässige Lieferfähigkeit – fünfzig eigene Lkw`s - und umfassendes Know-how. 

Das Unternehmen produziert an fünf Standorten in Deutschland und Schweden. Während in Goldenstedt in der Hauptsache Tiereinstreu, industrielle Füll- und Zuschlagstoffe sowie Räucherspan produziert werden, steht in Kritzow die Herstellung von Tiereinstreu im Zentrum. In Dittersdorf produziert die Firma Tierstreu vor allem in Kleinverpackungen und in der Landeshauptstadt Magdeburg werden Füllstoffe gefertigt. Ein weiteres Werk liegt im schwedischen Varberg. Dort befinden sich zwei weitere Produktionseinheiten. Kunden aus der ganzen Welt – von Deutschland und Europa bis in den Nahen Osten und Afrika – vertrauen auf die hochwertigen Produkte der Brandenburg Gruppe aus Goldenstedt.

Die Anfänge des inhabergeführten Betriebes lassen sich bis in die 1960er Jahre zurückverfolgen. Bis ins Jahr 1962 reichen die Wurzeln der Holzfaserspezialisten zurück. In jenem Jahr rief Johannes Brandenburg das Familienunternehmen im niedersächsischen Goldenstedt als Torfwerk ins Leben.

Die Lohner CDU-Senioren unternahmen anschließend vom Bahnhof beim „Haus im Moor“ mit der Moorbahn noch einen Rundkurs durch das Goldenstedter Moor. Hierbei erfuhren sie, dass es sich um ein Hochmoorgebiet handelt. Heute ist das Moor ein Teil der Diepholzer Moorniederung, die zu den wertvollsten Moorlandschaften in Deutschland gehören. Es ist seit 1984 ein Naturschutzgebiet, das sich über eine Fläche von ca. 640 Hektar erstreckt. Für eine Übergangszeit dürfen Kulturflächen noch unter Berücksichtigung von Naturschutzbelangen vertragsgemäß weiterbewirtschaftet werden. Zugleich sind bereits unkultivierte Flächen wiedervernässt worden. Nach Ablauf der Torfabbaugenehmigungen soll das Goldenstedter Moor als Überlebensraum hochmoortypischer Lebensgemeinschaften erhalten bzw. entwickelt werden.

Bei der anschließenden Kaffeetafel im „Haus im Moor“ ließ es sich Bürgermeister Willibald Meyer nicht nehmen, die CDU-Senioren aus Lohne selbst zu begrüßen. Er berichtete über Fauna und Flora und informierte die Besucher über die Entstehung des „Haus im Moor“. Zum NIZ gehören ein 15 m langer „Moortunnel“, der das Moor erklärt und darstellt, sowie ein Garten, in dem vom Aussterben bedrohte, regional bedeutsame Obstsorten heranwachsen. Im Moortunnel werden einige Habseligkeiten des Kiepenkerls Jan Spieker gezeigt, der 1828 im Goldenstedter Moor verstarb und beigesetzt wurde, und dessen Moorleiche 1978 wieder ausgegraben wurde. 

Text: Clemens Haskamp

Fotos: Angelika Friemel   
 
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aktualisiert von Gisbert Dödtmann, 20.10.2018, 22:31 Uhr
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