23.07.2019, 11:57 Uhr
 
Lohner CDU-Senioren besuchen „Bussjans Hof“
Nach einer Kaffeepause im Hofcafe – wo noch Tradition bewahrt wird – erzählte Heinz-Josef Burhorst auf Platt die Geschichte von „Bussjans Hof“. Er soll einer der ersten Höfe in Dinklage gewesen sein, der Hof Burhorst. Vielen Dinklagern sei das in seiner heutigen Form einmalige Erlebnisparadies jedoch eher bekannt als „Bussjans Hof“. Der Titel „Bussjans Hof“ geht auf einen alten Hofnamen der Familie Burhorst zurück. Mit dem Fachwerkdorf hat sich Heinz- Josef Burhorst einen Lebenstraum erfüllt. 

Einst war der Hof ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb, später suchten die Eigentümer jedoch nach einer anderen Möglichkeit, die historisch gewachsene Schönheit der Anlage zu nutzen und erhalten. 

Schnell war die Idee einer Fachwerksiedlung geboren. Wo früher die alten Stallgebäude standen, sollten Ferienwohnungen entstehen. Vor etlichen Jahren begann die Familie Burhorst mit dem Bau von kleinen Fachwerkhäusern, die heute allesamt an Menschen vermietet sind, die nach alter Tradition leben, so Heinz-Josef Burhorst. Die Häuser sind den Gebäuden nachempfunden, die früher auf den Hof gestanden haben, und schaffen hier eine ziemlich urige Atmosphäre. Seit dem Jahre 2010 wurde die gesamte Siedlung auf die Beheizung durch eine Hackschnitzelheizung umgestellt. Damit ist der Hof eine der 27 Energie-Stationen des bundesweit einmaligen Projekts „Land mit Energie“. Nach einem Rundgang durch die Fachwerksiedlung und Besichtigung einer Mietwohnung, erzählte Heinz-Josef Burhorst den Senioren vom Labyrinth im Maisfeld. Hier kämen kleine und große Besucher voll auf ihre Kosten. Viele verschlungene Wege lägen dann vor den mutigen Abenteurern, die sich durch die hohen Pflanzen wagen, um die Lösungsworte für das Preisrätsel zu finden. Das Maislabyrinth sei alle zwei Jahre ein spannendes Spektakel.

Anschließend schauten sich die Lohner CDU-Senioren noch die Ausstellung „Landleben“ des Heimatvereins „Herrlichkeit Dinklage“ an. Hier werden in acht Ausstellungseinheiten historische und moderne Getreidesorten und die Geschichte des Getreideanbaus gezeigt. Außerdem kann man dort alte Haushaltswaren und alte Gerätschaften besichtigen sogar eine Hostienpresse oder Oblatenzange.

Text: Clemens Haskamp    Fotos: Angelika Friemel      
 
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aktualisiert von Gisbert Dödtmann, 23.07.2019, 12:21 Uhr
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