Leserbriefe




Leserbrief zu: „Wahlkämpfer Mählmann wirbt mit Erfahrung, die er nicht hat“ vom 21.August 2019
von Helmut Backhaus, Vechta

Sehr geehrter Herr Dr. Lammerding, 
Sie haben Recht: Die Tugenden der Souveränität, Ehrlichkeit und Offenheit sind grundlegende Voraussetzungen für den Kandidaten des Bürgermeisteramts. Sie haben jedoch Unrecht, wenn Sie sich selbst Erfahrung im Basketball absprechen, um so einen Beleg für Ihre Behauptung – reichlich künstlich - zu konstruieren, „Wahlkämpfer Mählmann werbe mit Erfahrung, die er nicht hat“. Wer die komplexen Regeln im Basketball beherrscht und viele Spiele mit diesen Regeln im Kopf verfolgt hat, der hat auf Grund des Regelwissens, der Urteilsfähigkeit und Denkvermögens im Sachbereich „Basketball“ einschlägige und anwendbare Erfahrungen gesammelt, auch wenn er selbst nie gespielt hat.

Wenn also der Kandidat Heribert Mählmann nie in einem politischen Gremium der Kommune aktiv tätig gewesen ist, sondern in einer großen Organisation,  dem Caritas-Sozialwerk Vechta, als Vorstandsvorsitzender mit 350 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit viel Behördentätigkeit sowie mit den dazugehörigen Entscheidungen und Beschlüssen zur sozialen und beruflichen Eingliederung von Bürgern dieser Region zu tun hatte, dann sind das in der Summe landes- und  kommunalpolitische Erfahrungen, die zwar nicht mit kommunalpolitischen  Erfahrungen völlig identisch sind,  denen in politischen Gremien aber durchaus gleichzusetzen sind und von der Sache auch so genannt werden können. Nach meiner Einschätzung geht diese Erfahrung sogar weit über die eines Kommunalpolitikers hinaus.
 
Anders als in Ihrem Beispiel aus dem Basketball kommt bei dem betreffenden Kandidaten noch die langjährige Tätigkeit in Form der Anwendung und Ausübung der Erfahrung hinzu.
Schließlich: Es wäre schön gewesen, wenn Sie die Souveränität, Ehrlichkeit und Offenheit besessen hätten und ihre Funktion als Sprecher des Bürgerbündnisses für Vechta, das mit der SPD zusammenarbeitet, kenntlich gemacht und nicht suggeriert hätten,  ein nicht- interessegeleiteter Bürger der Stadt zu sein. Solches Vorgehen ist mir persönlich ein Gräuel. Als Leiter des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg dürften Sie sich durchaus bewusst sein, dass auch Sie kommunalpolitische Erfahrung besitzen. Anders könnten Sie ihr Amt gar nicht durchführen und ausüben.
 
Helmut Backhaus
kooptiertes Mitglied des CDU-Stadtverbands Vechta
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